Wenn der Chef ein Arschloch ist …

July 26th, 2010 by Björn Leave a reply »

… muss man sich emotional schützen, solange man aus dem Job nicht raus kann. Der Organisationspsychologe Robert Sutton von der Stanford University empfiehlt, emotionale Distanz zu herabwürdigenden Arbeitsverhältnissen zu entwickeln, um das Selbstwertgefühl zu schützen. An sich wären unter günstigen Umständen Leidenschaft und Engagement besser – für die Arbeitsergebnisse und die eigene Befriedigung. Unter einem miesen Boss oder in einer vergifteten Arbeitsumgebung kann uns leidenschaftliches Engagement aber zur Verzweiflung oder in die Mutlosigkeit treiben. Einen Schritt zurückzutreten und Distanz zu wahren, kann davor schützen. Mehr dazu in Robert Suttons Blogpost “The Fine Art of Emotional Detachment – Why Indifference is as Important as Passion“.

Sutton ist der Autor des Buches “Der Arschloch-Faktor“, in dem er auf erfrischende Weise erklärt, dass die Bedeutung von Arschlöchern im Arbeitsleben chronisch unterschätzt wird. Sie frustrieren die Mitmenschen und schaden dem Unternehmen. Wer davon betroffen ist, sollte Suttons Anti-Arschlochstrategie ausprobieren. Und Unternehmen sollten aus ökonomischen und aus ethischen Gründen für ein positiveres Arbeitsklima sorgen und Arschlöchern Einhalt gebieten.
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Zum selben Thema hier im Blog: Was macht einen guten Chef aus?

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