Eine der großartigen Leistungen des Internet ist es, Informationen über gesundheitliche Aspekte allgemein verfügbar zu machen. Das ist eine große Hilfe, bei kleinen Zipperlein wie auch bei schwereren Erkrankungen, wenn man nicht immer den Arzt konsultieren kann und das dringende Bedürfnisse verspürt, besser informiert zu sein.
Allerdings kennt man auch die Warnungen über unseriöse medizinische Informationen im Internet, die zweifellos ihre Berrechtigung haben. Deshalb ist es notwendig, sorgfältig zu recherchieren und die Information abzuwägen.
Um so erfreulicher ist es, wenn anerkannte medizinische Institutionen im Internet umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung stellen, wie es beispielsweise die Mayo Clinic in den USA tut. Bei der Suche nach den überprüften Wirkungen eines Nahrungsergänzungsmittels bin ich nämlich auf deren Datenbank zu Arzneimitteln und Ergänzungsmitteln gestoßen – auf Englisch Drugs and Supplements, die mir prompt die Antwort auf meine Frage lieferte.
Im vorigen Beitrag habe ich die achtsamkeitsbasierende Meditation erwähnt, die unter anderem durch Jon Kabat-Zinn prominent wurde, der sie nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten rekonstruiert hat. Achtsamkeit wird in psychologischen und medizinischen Studien als hilfreiche Ergänzung klassischer Heilverfahren beschrieben. Einen allgemeinverständlichen Überblick findet man beispielsweise bei Gehirn & Geist, einer Zeitschrift, die sicher nicht dem Esoterikverdacht unterliegt. 2006 erschien dort ein Artikel zur Achtsamkeitmethode in therapeutischen Verfahren: “Achtsamkeit – Willkommen im Jetzt!”
Einen ersten Eindruck zur Achtsamkeitsmethode kann man in einem YouTube-Video gewinnen, das einen Vortrag von Jon Kabat-Zinn beim Suchmaschinenunternehmen Google zeigt. Der ganze Vortrag dauert etwas über eine Stunde. Nach den Einführungen kommt Kabat-Zinn ca. ab Minute 20 zum Kern der Sache – bei Bedarf also einfach dahinspringen. Eine deutsche Transkription des Videos findet sich hier.
Der Kuss ist ein besonderes Zeichen der Vertrautheit und Zuneigung, aber auch ein wirkungsvolles erotisches Mittel. Dass Küssen gesund ist, liest man immer wieder. Nicht weniger vertraut aber dürfte Jedem der verabscheute Kuss sein: zu nass, zu schlapp, von der Tante oder einem aufdringlichen Unsympathen.
Küssen kann jeder, aber man kann seine Fähigkeiten in dieser Disziplin auch verbessern. Es gibt Einiges was man über das Küssen wissen sollte: Beispielsweise dass Männer geschminkte Lippen unter Umständen anziehend finden (wenn es nicht obskure Braun-, Rosa-, Lila- oder Schwarztöne sind), aber 63 % nicht gerne Lippenstift küssen.
Eine hormonelle Wirkung des Küssens ist die Ausschüttung des Hormons Oxitozin (oder Oxytocin), das leicht euphorisierend und beruhigend wirkt und soziale Beziehungen stabilisiert. Deshalb wird es auch “Treuehormon” genannt. Es soll sich auch positiv auf Immunsystem und Wohlbefinden auswirken.