Archive for the ‘Links’ category

Achtsam sein

March 5th, 2010

Dieses Video zur Verkehrssicherheit hat viel Aufmerksamkeit im Internet bekommen – zu recht. Es ist ohne drastische Effekte produziert und appelliert stattdessen auf der emotionalen Ebene, nämlich darauf zu achten, was wirklich wichtig ist. Deshalb passt es hier gut hin.

Milliardensummen – anschaulich dargestellt

February 19th, 2010

155 Milliarden Euro haben die Deutschen im Jahr 2009 auf die Seite gelegt, fürs Gesundheitssystem wurden 245 Milliarden Euro ausgegeben, für Hartz IV 39 Milliarden, zur Rettung der Hypo Real Estate insgesamt 58 Milliarden und in den USA wurden 212 Milliarden an privaten Spenden gesammelt. Wie soll man sich all diese Geldbeträge noch vorstellen – und wie stellen sie sich im Verhältnis zueinander dar? Bei der ZEIT gibt es eine anschauliche Grafik dazu (hier der Direktlink zur PDF), die von dem bekannten Informationsdesigner David McCandless vom Projekt informationisbeautiful.net erstellt wurde.

Goodies zur Inspiration

February 17th, 2010

Liebeslieder nerven – oder sie sind wirklich klasse. Wie der Song “Valentine” von Kina Grannis. Das Video dazu ist auch sehr sympathisch. Und das Beste ist: den Song gibt es derzeit auf der Webseite von Kina Grannis gratis. Damit fängt der Tag beschwingt an.

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Seit ich das erste Mal in den USA war, fasziniert mich die Architektur von Frank Lloyd Wright. Eines seiner bekanntesten Projekte ist das Haus “Fallingwater” aus dem Jahr 1936. Es fügt sich beeindruckend in die faszinierende Landschaft ein, hebt ihre charakteristischen Eigenschaften geradezu hervor. Und dazu ist das Haus selbst wunderbar. Mit seinen Ebenen, großen Fenstern und Baumaterialien ist es richtungsweisend bis heute. Einen bemerkenswert realisitischen Eindruck davon verschafft dieser tolle Kurzfilm:

Fallingwater from Cristóbal Vila on Vimeo.

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Hirnwinden: Ein Möbiusband zerschneiden

July 27th, 2007

Bei Spiegel Online gibt es eine Bastelanleitung für ein Möbiusband (der PDF-Link befindet sich ungefähr in der Mitte des Artikels) – soweit nichts Besonderes. Allerdings empfiehlt die Anleitung, das Band anhand der aufgedruckten gestrichelten Linien zu zerschneiden. Wie wird wohl das Ergebnis aussehen? Kann man sich das vorstellen – selbst wenn man das Ergebnis bereits gesehen hat? Viel Spaß beim Ausprobieren und schönes Wochenende!

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Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

July 14th, 2007

Der direkte Weg ist nicht immer der beste, heißt es. Jedenfalls ist er nicht immer der schönste. Einfache Dinge kompliziert zu machen war eines der Steckenpferde des amerikanischen Cartoonisten und Pulitzer-Preisträgers Rube Goldberg. Simple Tätigkeiten mit einer abstrus komplizierten und verworrenen “Maschine” auszuführen – wie im Fall des “Vereinfachten Bleistiftanspitzers” – dafür bürgerte sich der Name “Rube Goldberg machine” ein. (Mehr von Goldbergs Original-Skizzen auf der offiziellen Seite (just don’t skip the intro).)

Goldbergs “Erfindungen” sind Inspiration für Generationen nachfolgender “Verinfacher”. Ein schönes und ausführliches Beispiel ist diese Reihe für ein japanisches Kinderprogramm. Aber natürlich kann man das heutzutage genauso gut virtuell anwenden. Das dürfte manchem, der das großartige Computerspiel Crazy Machines kennt, vertraut vorkommen – mit dieser leicht zu handhabenden Physikmaschine kann der Umständlichkeitskrämer von heute seine Phantasie so richtig ausleben.

Unter dem gleichen Namen bekannt und ebenfalls kompliziert und schön, allerdings ein paar Jahrhunderte älter, sind die Goldberg-Varitionen von Bach. Besonders prominent sind sie in der Version von Glenn Gould, die manche Kritiker für unnötig verspielt und kompliziert halten. Das passt also gut hierher und hört sich auch einfach gut an. Die Aufnahme von 1956 war seine erste Schallplatteneinspielung und machte ihn berühmt. Noch einmal anders spielte er die Goldberg-Variationen 1981 ein. Eine angenehm “normale”, wenn auch nicht im strengen Sinn virtuose Version ist dagegen die Einspielung von Keith Jarrett, und ein weiterer, nicht von jedem Klassikkenner geschätzter, Versuch der “Vereinfachung” ist die Jazzversion des Jacques Loussier Trio.

Da gab es doch dieses Simulationsvideo einer Musikmaschine, die mit Tischtennisbällen einen ganzen Haufen Instrumente bediente …