Archive for the ‘Musik’ category

Einfach atmen – du bist okay!

April 29th, 2010

Der unglaublich quirlige, einfallsreiche und witzige Internetaktivist Ze Frank hat mit Unterstützung anderer Internetnutzer einen Song für eine Frau veröffentlicht, die ihm in einer E-Mail von Angstgefühlen nach einem Jobwechsel berichtet hatte:

” Hey, you are okay
you’ll be fine
just breathe.”

Über die E-Mail-Korrespondenz und den Entstehungsprozess des Songs schreibt Ze Frank auf der Seite, auf der man den Song kostenlos anhören kann: Ze Frank – Chillout. [via Boing Boing]

Zu hören auch hier:

<a href="http://zefrank.bandcamp.com/track/chillout">chillout by zefrank</a>

Dies ist ein großartiges Beispiel für gegenseitige Ermunterung und gemeinschaftliche Kreativität. Ich würde mir diesen Geist auch in Deutschland mehr wünschen, und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Kriteleien, Polemik und Konkurrenzdenken hier eines Tages in den Hintergrund gedrängt werden.

Labor Küche

March 2nd, 2010

Meine Tochter (10) hat diesen Film gemacht. Die Idee kam uns, als wir die abstrus komischen Photos von “Spaghetti-Würstchen” irgendwo im Internet sahen. “Das können wir auch!” war unser gemeinsamer Gedanke, und zudem war dies eine prima Gelegenheit, die Erstellung eines Videos mit allem Drum und Dran zu zeigen – denn noch kann ich als Vater mit meinem Computerwissen glänzen. Der Abstand schmilzt allerdings in Riesenschritten :-) Wie man auch an diesem Ergebnis sieht. Ich finde, für ein Anfängervideo ist das schon ganz beachtlich. (Die Musik ist übrigens von Gorowski und steht im Internet unter einer Creative Commons Lizenz bereit.)

Zum Nachmachen ist dieses “Rezept” sehr geeignet – ein Gag für Kinder und erwachsene Besucher.

Goodies zur Inspiration

February 17th, 2010

Liebeslieder nerven – oder sie sind wirklich klasse. Wie der Song “Valentine” von Kina Grannis. Das Video dazu ist auch sehr sympathisch. Und das Beste ist: den Song gibt es derzeit auf der Webseite von Kina Grannis gratis. Damit fängt der Tag beschwingt an.

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Seit ich das erste Mal in den USA war, fasziniert mich die Architektur von Frank Lloyd Wright. Eines seiner bekanntesten Projekte ist das Haus “Fallingwater” aus dem Jahr 1936. Es fügt sich beeindruckend in die faszinierende Landschaft ein, hebt ihre charakteristischen Eigenschaften geradezu hervor. Und dazu ist das Haus selbst wunderbar. Mit seinen Ebenen, großen Fenstern und Baumaterialien ist es richtungsweisend bis heute. Einen bemerkenswert realisitischen Eindruck davon verschafft dieser tolle Kurzfilm:

Fallingwater from Cristóbal Vila on Vimeo.

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Nette Pop-Musik: Fauxliage

August 18th, 2007

Wer sich noch an die Stimme des Pop-Klassikers “Kiss me” von ‘Sixpence none the richer’ erinnert, dem könnte dies hier gefallen: Leigh Nash (so heißt die Sängerin) hat ein neues musikalisches Projekt mit dem Bandnamen “Fauxliages”. Deren Debüt-Album ist gerade erschienen. Darauf hört man wieder diese bezaubernde Stimme in einem angenehmen Klangteppich. Auf der Website gibt es einen Titel daraus gratis zum Download.
In Deutschland erscheint das Album erst am 27. September 2007 – bis dahin ist aber schon mal der etwas teurere Import verfügbar.

Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

July 14th, 2007

Der direkte Weg ist nicht immer der beste, heißt es. Jedenfalls ist er nicht immer der schönste. Einfache Dinge kompliziert zu machen war eines der Steckenpferde des amerikanischen Cartoonisten und Pulitzer-Preisträgers Rube Goldberg. Simple Tätigkeiten mit einer abstrus komplizierten und verworrenen “Maschine” auszuführen – wie im Fall des “Vereinfachten Bleistiftanspitzers” – dafür bürgerte sich der Name “Rube Goldberg machine” ein. (Mehr von Goldbergs Original-Skizzen auf der offiziellen Seite (just don’t skip the intro).)

Goldbergs “Erfindungen” sind Inspiration für Generationen nachfolgender “Verinfacher”. Ein schönes und ausführliches Beispiel ist diese Reihe für ein japanisches Kinderprogramm. Aber natürlich kann man das heutzutage genauso gut virtuell anwenden. Das dürfte manchem, der das großartige Computerspiel Crazy Machines kennt, vertraut vorkommen – mit dieser leicht zu handhabenden Physikmaschine kann der Umständlichkeitskrämer von heute seine Phantasie so richtig ausleben.

Unter dem gleichen Namen bekannt und ebenfalls kompliziert und schön, allerdings ein paar Jahrhunderte älter, sind die Goldberg-Varitionen von Bach. Besonders prominent sind sie in der Version von Glenn Gould, die manche Kritiker für unnötig verspielt und kompliziert halten. Das passt also gut hierher und hört sich auch einfach gut an. Die Aufnahme von 1956 war seine erste Schallplatteneinspielung und machte ihn berühmt. Noch einmal anders spielte er die Goldberg-Variationen 1981 ein. Eine angenehm “normale”, wenn auch nicht im strengen Sinn virtuose Version ist dagegen die Einspielung von Keith Jarrett, und ein weiterer, nicht von jedem Klassikkenner geschätzter, Versuch der “Vereinfachung” ist die Jazzversion des Jacques Loussier Trio.

Da gab es doch dieses Simulationsvideo einer Musikmaschine, die mit Tischtennisbällen einen ganzen Haufen Instrumente bediente …