Archive for the ‘Psyche’ category

Gehässigkeit macht (dich) unglücklich

March 1st, 2010

Image by paulabflat, morgueFile.com


Sarkasmus, Häme, kleine Gehässigkeiten gehen oft unbemerkt über die Lippen. Ich beobachte das auch an mir: Ein spöttisches Urteil über etwas, dass nicht so ist, wie ich es für richtig (und natürlich nach meiner Überzeugung für evident) halte, ist schnell dahingesagt. Eine Dummheit, die mir manchmal wenigstens anschließend bewusst wird. Meine Dummheit.

Gehässigkeit ist ein Gift, dass seine Wirkung oft noch über den Moment hinaus tut, in dem es angewandt wurde. Sie ist tückisch – manchmal wirkt sie schlagartig, manchmal schleichend, in jedem Fall aber ätzend wie Säure. Und darüberhinaus – oft verkannt, aber nicht zu unterschätzen – wirkt sie auch auf den zurück, der sie hervorgebracht hat.

Gehässigkeit zwingt uns in eine Angriffs- und Verteidigungsbereitschaft, die die Tendenz hat, sich zu einer Disposition zu entwickeln, die die Wahrnehmung und Reaktionsweisen immer mehr beeinflusst. Sie “wächst an und vernichtet mich” – so die buddhistische Warnung.

Gehässigkeit taucht nicht nur in dramatischen Auseinandersetzungen auf, sie ist überall in den vielen verschiedenen Kommunikationssituationen des Alltags zu finden, in kleinen und großen Dosen – in politischen Debatten, im Internet, auf Autoaufklebern, in Beziehungen usw. Häme, Sarkasmus, Zynismus, Ironie, Spott – die Übergänge sind fließend. Es ist nur ein kleiner Schritt von der befreienden Wirkung von Humor und Ironie zu nutzlosem Spott und Zynismus. Es ist wichtig, sich diese feine, aber entscheidende Grenze zu verdeutlichen. Man gewinnt Nichts durch verletztende Aussagen, aber man schadet zusätzlich der eigenen Sache. Nur der kritiklose Fan spendet billiger Häme und anderen verbalen Gehässigkeiten Applaus, der nüchterne Beobachter gewinnt einen ganz anderen Eindruck.

Mit Gehässigkeit steht man dumm da, jedennfalls für die Außenstehenden. Und sie hat desaströse Auswirkungen für die eigene Glücksbilanz. Man betritt mit ihr das rutschige, abschüssige Parkett von getrübter Wahrnehmung und Aggression. Da hilft es auch nichts, wenn man sich einredet, dass das schließlich alle machen. Eine solche Rechtfertigung ist zwar moralisch falsch, aber hier geht es gar nicht um Moral. Es geht um Glück und Kommunikation. Und da ist Gehässigkeit nicht nur nutzlos, sondern schädlich – für einen selbst und die Sache, um die es jeweils geht. Psychologische, politische und rhetorische Tricks zur Überwindung des Gegenübers waren schon immer kurzsichtig. Es liegt in ihrer Natur, dass sie nicht der Wahrheitsfindung dienen. Und es gibt nicht einen einzigen Menschen, der, wenn er damit Erfolg hatte, glücklich war. Darum ist es besser, Schopenhauers berühmte “Eristische Dialektik” – 38 rhetorische Tricks, um selbst mit der Unwahrheit Recht zu behalten – zu kennen (nämlich um nicht darauf hereinzufallen), als sie anzuwenden.

Um sich ausgeglichener (und glücklicher) zu fühlen, kann man Folgendes tun:

- Gehässigkeit, Häme, Spott und Zynismus vermeiden

- eigene Ironie und Sarkasmus beobachten: sie sind manchmal angebracht, aber nur, solange man sie überlegt und dosiert verwendet. Dauerfrotzeleien nerven und schaden – nicht zuletzt dir selbst.

- wenn es etwas gibt, dass du kritisierst, vergiss nicht, dass Kritik ohne Gehässigkeit überzeugender und wirkungsvoller ist, und dass vor allem deine eigenen Alternativen eine positive Darstellung benötigen.

- Vergifte deine Gedanken und Emotionen nicht durch Gehässigkeit

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Interessante Links:
Research Digest Blog: At what age do children recognise the difference between sarcasm and irony?

Die richtige Balance zwischen positivem und negativem Denken

February 23rd, 2010

Glasses“An den Pessimismus gewöhnt man sich zuletzt wie an ein zu enges Sakko, das sich nicht mehr ändern lässt.” (André Gide)

Negatives Denken kann sich wie ein Schleier über alles legen, was man denkt, fühlt und erlebt. Es wirkt wie ein Filter, der die positiven Elemente abschwächt oder sogar ganz verdeckt. Darüberhinaus ist das Negative psychologisch meistens wirkungsvoller als das Positive, das schneller verblasst. Angst ist eine evolutionäre Strategie, Gefahren zu vermeiden. Sie ist ein entwicklungsgeschichtlich alter, tiefverwurzelter Mechanismus bei Tier und Mensch. Das darüber Gelernte ist sehr lange abrufbar – und wenn es abgerufen wird, so geschieht dies rasend schnell und meistens nicht kontrollierbar, sondern unbewusst.
Es ist idiotisch, wenn man sich freiwillig beim negativen Denken aufhällt, weil es lähmt und runterzieht. Motivation und Lebensfreude sind optimistisch. Sie sind der Treibstoff, der uns Aufgaben in Angriff nehmen lässt. Positives Denken hilft, Verzagtheit zu überwinden.

Der Streit um das Für und Wider von Pessimismus und Optimismus, von negativer und positiver Einstellung, ist uralt. Die Vorwürfe, die man dem Optimismus macht, sind auf den ersten Blick scharfsinnig und realistisch: Optimisten wandeln auf Wolken und verkennen die Realität. Sie gehen mit ihren Seifenblasen auf die Nerven. Im schlimmsten Fall unterlassen sie in ihrer rosaroten Ignoranz die notwendigen Vorkehrungen zur Abwendung schädlicher Entwicklungen.

Bien. Zuviel Optimismus hier, zuviel Pessismus da. Und in beiden Fällen zu wenig Realismus. In beiden Fällen Übertreibung, Irrtum, Illusion. Oder – wie es die alten Griechen nannten – Wahn. Das Ziel aber des guten Lebens – sagte schon der Philosoph Antistehenes – ist Freiheit vom Wahn. Es kommt beim positiven Denken also darauf an, sowohl pessimistische Übertreibungen als auch optimistische Illusionen zu vermeiden. Auf das richtige Maß, die richtige Balance kommt es an.

Balance ist für uns Gewohnheitstiere eine ständige Herausforderung. Allzu leicht legen wir uns auf Prinzipien fest und unsere Verhaltensweisen werden zu Gewohnheiten. Wir verlieren schnell die Fähigkeit, Gelerntes, „Abgesunkenes“ auf den Prüfstand zu stellen.

Positives Denken hat klare Vorteile. Es fühlt sich gut an, es erzeugt Freude, es verändert die Denkweise und es gibt Kraft, Pläne in die Tat umzusetzen. Realismus ist dabei nicht nur erlaubt, sondern zwingend erforderlich. Dazu gehört, dass negative Gedanken und Gefühle zugelassen werden. Denn die Realität ist so, dass negative Erfahrungen dazu gehören:
Appropriate negativity keeps us grounded, real, and honest.” (Barbara L. Fredrickson, Positivity, S. 159)

Unsere Freiheit und unsere Macht über die Dinge sind sehr begrenzt. Philosophen verstehen dies als Bedingung unserer Freiheit. Schriftsteller haben uns eindrucksvolle Beispiele dafür gegeben, wie dieser Umstand Begeisterung hervorruft – oder Niedergeschlagenheit.

Halten wir uns an das Positive.

Know that joy is rarer, more difficult, and more beautiful than sadness. Once you make this all-important discovery, you must embrace joy as a moral obligation.” (André Gide)

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“Bitte lächeln!” – Validation, ein Kurzfilm

February 16th, 2010

“Validation” ist ein wunderbarer Kurzfilm von Kurt Koenne, der zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Er soll ein “Märchen über die Magie kostenlosen Parkens” sein – diese Beschreibung ist allerdings eine kleine poetische Irritation. Genauso irritierend ist die Hauptfigur, gespielt von TJ Thyne, der mit Freundlichkeit und Komplimenten den Alltag im Parkhaus eines Shoppingcenters durcheinanderwirbelt – bis er ein neues Foto für den Führerschein braucht, auf dem Lächeln allerdings nicht erlaubt ist …

Zitat am Abend

February 16th, 2010

please do not be cynical. i hate cynicism. for the record, it’s my least favorite quality, it doesn’t lead anywhere.” (Conan O’Brien)
Hier gefunden.

“Alles ist Scheiße”

February 14th, 2010

Bei Jason Kottke, einem der prominetesten amerikanischen Blogger, habe ich einen Beitrag mit der großartigen Überschrift “Everything sucks and we’re all bitter” gefunden. Dort zitiert er zunächst Mark Morford, einen Kolumnisten bei SFGate, dem Online-Ableger des San Francisco Chronicle, aus dessen Artikel “Why are you so terribly disappointing?“:

Morford beschreibt ironisch, fast schon sarkastisch, wie miserabel alles ist und dass wir genau dies den lieben langen Tag erwarten und runterbeten: Nichts funktioniert; man hat nichts Schickes anzuziehen; der Verkehr ist ein Graus; der Klimawandel immer noch nicht da; soll das wirklich schon alles sein?; Sex ist frustrierend; der Computer lahm; meine Partei hat versagt; und dann dieses bescheuerte Wetter! Alles ist enttäuschend, und wir nutzen jede Gelegenheit, dies rauszuzlassen. Man muss nur in die Blogkommentare, Zeitungsartikel, Leserbriefe schauen, um zu sehen, wie gehässig wir geworden sind. Wir sind in Enttäuschung erstarrt. Sie lässt uns nichts Anderes mehr als Mängel überall sehen, vergiftet unser Herz und zieht uns immer weiter runter. Das hat Morford schön launisch beschrieben (der Artikel erschien auch bei der Huffington Post).

Ein weiterer Link aus Kottkes Blogposting geht in die gleiche Richtung: Der amerikanische Comedian Louis CK nimmt in der Talkshow von Conan O’Brien unsere überzogenen Erwartungen und unsere Dauernörgeleien bezüglich Technik auf die Schippe. “Was? Dein Flug hat unendliche fünf Stunden gedauert? Mann! Früher hättest du für diese Reise 30 Jahre gebraucht.” Es gibt ein Zuviel an negativer Einstellung, und wir sollten in Vielem, über das wir urteilen, sowohl realistischer als auch leichter werden, um uns selbst und unseren Mitmenschen nicht in banalen Alltagsdingen die Hölle heiß zu machen.

Stress lass nach! Das Leben vereinfachen

February 7th, 2010

Als “Digital Native”, der beinahe täglich eine Flut von Informationen aus dem Internet aufnimmt und verarbeitet, der immer mehrere Projekte gleichzeitig bearbeitet und im sogenannten richtigen Leben (ich trenne die “virtuelle” und die “reale” Arbeit schon lange nicht mehr; das tut ein Journalist, ein Lokführer oder ein Kundenberater ja auch nicht) – also der auch im privaten Alltag als Vater, Freund, Hausbewohner, Autobesitzer und so weiter eine Unmenge Dinge immer wieder neu zu erledigen hat, verliert man schon mal den Überblick. Schlimmer noch, manchmal hat man regelrecht das Gefühl, unterzugehen.

Seit einem Jahr versuche ich zielgerichtet, mein Leben zu entrümpeln, Aufgaben zu vereinfachen, Kram loszuwerden und vor allem, Stress und Unzufriedenheit über den Moloch “Pflichten” abzubauen. Kein Projekt für einen Tag! Was sich in 20 Jahren an Gerümpel ansammelt, und welche Gewohnheiten sich eingeschlichen haben, die das Wirrwarr beständig vergrößern, macht das Vereinfachungsprojekt zu einer Großtat. Jedenfalls bei mir, der sich nur zu gern von neuen Ideen, Informationen und Gelegenheiten ablenken lässt. Folglich habe ich mir vorgenommen: “Keinen Stress mit dem Stressabbau – aber bleib am Ball! Geh einfach Schritt für Schritt vor.”
Hier nun die acht Regeln, die ich im Großen und Ganzen bei meinem Schritt-für-Schritt-Projekt anwende – nicht dauernd, und natürlich erst recht nicht alles gleichzeitig. Ich versuche immer wieder, mich daran zu erinnern, eine Regel auszuwählen, bei der ein kleiner Erfolg in überrschaubarer Zeit möglich ist, und einfach loszulegen:

1. Information Overflow reduzieren
E-Mail, Internet, Fernsehen, Zeitung – ein ständiges Bombardement mit Nachrichten und Unterhaltung. Hat man erst mal nur einen Blick riskiert, vermehrt sich auf wundersame Weise das Angebot, dass hinter dem nächsten Link oder einem weiteren Kanal wartet. So rinnt einem schnell die Zeit durch die Finger, während man sich einen neuen Haufen an Informationen ins Gehirn lädt. Die Aufmerksamkeit zerfasert. Die Masse macht’s: ab einem bestimmten Grad ist die ruhige Konzentration auf die wichtigsten Prioritäten dahin. Darum: die Zeit für diese Medien kontrollieren – und ab und zu einfach mal Schluss machen. Die Kiste abstellen. Man kann sowieso nicht alles weglesen oder -sehen. Genauso wichtig: der Zeit, in der man andere Aufgaben wahrnimmt (Haushalt ist so ein Ding) oder sich entspannt, besondere Aufmerksamkeit widmen.

2. Den Zeitpunkt zum Schlafengehen nicht verpassen
Mal abgesehen davon, dass Schlafexperten sowieso dazu raten, vor dem Schlafen nicht mehr am Computer oder vorm Fernseher zu sitzen (was ich kaum einhalte), ist es oft schwer, ein Ende zu finden, wenn man in dem Moment keine Verpflichtungen hat. Und schnell hat man sein Limit überzogen, schläft zu wenig, schläft vielleicht schlecht, am nächsten Tag das gleiche Spiel usw. Da bauen sich gehörige Defizite auf, die an die Substanz gehen. Versucht man dagegen, regelmäßige Schlafzeiten einzuhalten, steigt die Erholung, und das schlechte Gewissen hat einen Anklagepunkt weniger.

3. Zeug wegschmeissen und nicht unnötiges neues Zeug anschaffen
Ein Zen-Klassiker, schlicht und wahr. Der Ballast, den wir mit uns rumschleppen, macht es in der Gesamtheit nun wirklich nicht einfacher. Außerdem liegt er überall im Weg, staubt voll, veraltet und verliert an Wert, und was man sucht wird nicht gefunden. Weniger ist mehr! Es kostet anfangs viel Überwindung, Bücher, Kleidung, Geschirr, Zettel (aber auch Software, Links, Dateien) loszuwerden. Menschen, die nicht zur Radikalkur neigen, müssen diesen Kampf einfach nur entspannt aufnehmen, immer wieder aufs Neue: mal hier eine Ecke entrümpeln, mal jene Schublade kontrollieren, das eine oder andere Buch verschenken, verkaufen oder ins Altpapier befördern.

4. To-Do: eine Aufgabenliste führen
Wichtige Aufgaben aufschreiben – was man schwarz auf weiß hat, belastet den Kopf nicht. Zwar kann man aus dem Management von Aufgaben eine Wissenschaft machen, wie die zahllosen Ratgeber zu diesem Thema belegen. Aber ich habe es über Jahre nicht geschafft, die notwendige Disziplin aufzubringen, so ein anspruchsvolles Management durchzuhalten. Stattdessen führe ich eine Liste in einer Textdatei, in der alle wichtigen Aufgaben enthalten sind – grob nach Sachbereichen geordnet. Daraus schreibe ich mir auf einen kleinen Zettel die Punkte, die ich aktuell, also heute, spätestens morgen, erledigen will. Die Aufgaben, die neu dazukommen, werden entweder auf dem kleinen Zettel mit abgearbeitet, oder kommen in die große Liste.

5. Wunschliste führen
Für Wünsche und notwendige Anschaffungen eignet sich ebenfalls eine Liste, die man abspeichern und bearbeiten kann. Dabei hilft Regel Nummer 3 ungemein, diese Liste überschaubar zu halten.

6. Kein Multitasking. Konzentrier dich auf eine Sache
Multitasking funktioniert nicht beim Menschen, weder bei Frauen, noch bei Männern. Immer nur eine Sache zur Zeit machen! Das reduziert die mentale Belastung und führt zu konkreten Ergebnissen. Da die Aufgaben, die momentan nicht berabeitet werden, auf der Liste stehen (Regel 4), kann man sich beruhigt auf das konzentrieren, was man gerade macht.

7. Entspannen
Es ist wichtig für die mentale Gesundheit und ein gutes Gefühl, Phasen der Ruhe und Entspannung einzuhalten. Computerspiele, Internet und ähnliche Beschäftigungen zählen nicht, auch wenn sie ebenfalls ihren Platz haben – das gehört aber in die Abteilung Unterhaltung, Ablenkung usw.
Wie man Ruhe genießt und sich entspannt, ist individuell verschieden. Eine meditative Möglichkeit für Erwachsene, ohne Hokuspokus und Esoterik, stellt die Progressive Muskelentspannung dar. (Eine gute Anleitungs-CD gibt es beispielsweise vom PAL-Verlag für ca. 11 Euro: Tiefenentspannung nach Jacobson.) Die Methode ist einfach und leicht durchzuführen – nach einer Viertelstunde fühlt man sich entspannt, allein schon, weil man Geist und Körper in dieser Zeit vom Stress befreit hat.

8. Mach dir bewusst, was du geschafft hast
Arbeit ohne Ende – der Mythos von Sisyphos. Um mentale Kraft zu tanken ist es gut, sich zu vergegenwärtigen, was man bislang geschafft hat. Ob Eltern, Programmierer, Lehrer, Manager, usw. – leicht ist man in der Situation, dass man sich von der Masse der Verpflichtungen erdrückt fühlt. Natürlich wäre es gut, wenn man Überlastung vermeiden kann. Aber auf gar keinen Fall darf das Selbstvertrauen darunter leiden, dass man den Eindruck hat, dass man nichts schafft. Das Gegenteil ist der Fall. Man rackert sich von morgens bis abends ab – es ist gut, wenn man jeden Tag zwischendurch mal zurückblickt und sich auf die Schulter dafür klopft, was man heute schon wieder alles getan hat. Das stärkt das Selbstvertrauen. Gerade in stressigen Situationen muss man die eigene Leistung ins rechte Licht rücken – die ist nämlich beachtlich!

Vereinfachung – “Entrümpelung” – hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und vor allem, dabei nicht psychisch in die Knie zu gehen. Man muss Ballast loswerden, Schritt für Schritt vorgehen und statt sich mit Multitasking und Selbstvorwürfen zu zermürben, muss man auch Gelegenheiten schaffen, die Seele baumeln zu lassen und seine eigenen Leistungen positiv zu sehen. Das ist viel gesünder, macht zufriedener und vielleicht sogar – als Nebeneffekt, der aber nicht im Mittelpunkt steht – ein bisschen effizienter.